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alphaQuest neuer Software-Partner des LMC

Der namhafte Ulmer IT-Dienstleister alphaQuest wird neuer Software-Partner des Ochsenhausener Liebherr Masters College (LMC).

Die alphaQuest GmbH charakterisiert sich selbst als “Unternehmen, das davon angetrieben ist, die Nutzung von Daten einfacher und nutzerfreundlicher zu gestalten” und fügt hinzu: “Seit über 15 Jahren ist dies unser täglicher Anspruch.” Man legt größten Wert auf eine ganz enge Verbindung von “Kompetenz, Kundenorientierung und Flexibilität.”

Der Hintergrund besteht darin, dass das LMC mitten in den Planungen für die kommende Saison steckt und eine Reihe innovativer Ideen umsetzen möchte, um die Qualität weiter zu steigern. Die Bereiche Software und Video-Analyse nehmen in den Überlegungen einen wichtigen Platz ein, hier soll einiges optimiert werden.

alphaQuest scheint genau der richtige Partner zu sein, die Vorstellungen in enger Kooperation mit dem LMC weiterzuentwickeln, da das Unternehmen gerade im Bereich Software-Entwicklung über allerbeste Referenzen verfügt. Zudem hat es mit André Probst einen von zwei gleichberechtigten Geschäftsführern, der selbst aus dem Tischtennissport kommt und zusammen mit seinem Kollegen Dr. Christian Wagner darauf brennt, neue, sinnvolle Tools für das College zu entwickeln und die Video-Analyse auf ein neues Level zu bringen. Dabei sollen auch Verfahren entwickelt werden, die es den Top-Partnern des LMC ermöglichen, auf audiovisuellem Weg etwa über die Website zu verfolgen, auf welchem aktuellen Stand die von ihnen geförderten Spieler gerade sind.

LMC-Geschäftsführer Kristijan Pejinovic freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Analytics- und Software-Partner der Ochsenhausener Talentschmiede und erläutert die Arbeitsfelder: “Wir sind froh, dass wir mit der alphaQuest GmbH einen neuen Partner aus der Region für uns gewinnen konnten. Besonders freut es uns, dass die alphaQuest GmbH mit uns moderne Business-Intelligence-Lösungen umsetzen möchte. Dadurch erhoffen wir uns, Reports und Analysen noch dynamischer zu implementieren. Neben der momentanen Videoanalyse streben wir ein erweitertes Angebot an Interviews, Features und Hintergrundberichten an, das unsere Partner noch näher an unsere Talente heranbringt.”

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“Gemeinsame Ideen gibt es viele” – Interview mit alphaQuest-Geschäftsführer André Probst

Wir unterhielten uns mit André Probst, einem der beiden alphaQuest-Geschäftsführer, der überdies als aktiver Spieler mit Trainerschein ein ganz besonderes Verhältnis zum Tischtennissport hat.

Herr Probst, alphaQuest steht für Kompetenz, Kundenorientierung und Innovation gepaart mit Flexibilität und Qualität. Nun geht ihr Unternehmen eine Partnerschaft mit dem Liebherr Masters College, seines Zeichens eines der innovativsten Tischtennisausbildungszentren Europas, ein. Weshalb haben Sie sich für diese Partnerschaft entschieden?

“Wir haben viele Gemeinsamkeiten: Wir fühlen uns beide der Region Ulm/Biberach verbunden und möchten sie mit unseren jeweiligen Möglichkeiten weiter nach vorne bringen. Das LMC hat unsere Region in der Sportwelt bekannt gemacht. alphaQuest möchte lokale Unternehmen mit Knowhow im Datamanagement unterstützen. Konkrete Beispiele sind hier Automatisierung im Berichtswesen oder das Zusammenführen und Auswerten von großen Datenbeständen. Neu und spannend ist das Thema Virtual/Mixed Reality. Wir sind Vorreiter in der Microsoft Hololens Technologie, welche den Maßstab für holografische Projektionen setzt. Interaktive Anleitungen, Planungen von Geräten oder Anlagen, Simulation von Abläufen sind nur einige Anwendungsbeispiele.”

Gemeinsam richtig entscheiden“ lautet die Devise Ihrer Firma und heutzutage arbeitet nahezu jede Sportart mit technischen Mitteln als Unterstützung. Gibt es Felder, in denen Sie das LMC aktiv mit Innovationen oder Ideen unterstützen können, und wo und man gemeinsam zielführende Entscheidungen treffen kann?

“Wir planen unter anderem, die TTF-Heimspiele als 360-Grad-Live-Stream zu übertragen. So können die Zuschauer aus der Ferne ihren Blickwinkel in der Halle selbst wählen. Weiterhin möchten wir helfen, Daten zu erheben, um zu analysieren, welche Erwartungen und Wünsche die Fans der TTF haben. So kann Ochsenhausen das Angebot in und außerhalb der Halle sowie die Außendarstellung optimieren. Denkbar ist auch, das Training im Liebherr Masters College holografisch anzureichern, zum Beispiel zur Bewegungsanalyse. Auch eine App und die Weiterentwicklung der Webseiten sind ein Thema. Gemeinsame Ideen gibt es in der Tat viele.”

Was verbindet Sie mit Tischtennis und was fasziniert Sie an diesem Sport?

“Ich spiele selbst schon Tischtennis, seit ich zwölf Jahre alt war, und habe eine C-Trainer-Lizenz für den Vereinssport. Tischtennis hilft mir beim Entspannen und Abschalten: Da es die schnellste Rückschlagsportart der Welt ist, hat man den Kopf frei von allen Gedanken und ist vollständig auf den Ball fokussiert. Bei den Profispielern fasziniert mich die Präzision und Geschwindigkeit ihrer Bewegungen und Ballwechsel an der Grenze des Möglichen. Das ist toll anzuschauen, gerade in Ochsenhausen, wo sich so viele Topspieler versammelt haben. Hier steckt ein enormer Trainingsaufwand dahinter und im LMC sind die Bedingungen optimal. Ich habe dort schon zuschauen dürfen und noch nie ein so professionelles Training gesehen. Das bezieht sich sowohl auf die Ausstattung als auch das Verhältnis von Trainern zu Spielern.”